August 2025
Im Rahmen der Gruppenausstellung „Collapse is not a destination, it is a process“ fand ein Tagesworkshop mit einer vierten Klasse der

Im Rahmen der Gruppenausstellung „Collapse is not a destination, it is a process“ fand ein Tagesworkshop mit einer vierten Klasse der Leineberg-Grundschule Göttingen statt. Die fünfzehn neunjährigen Kinder beschäftigten sich am 21. August künstlerisch mit Klimawandel und insbesondere dem Ökosystem Wald, dem in der Ausstellung ein eigener Raumkomplex gewidmet war. Der Tag begann mit einem Ausstellungsrundgang, bei dem die Schüler:innen Verbindungen zwischen den Werken erforschten und so auf die Ausstellungsthematiken stießen. Gemeinsam mit der Klassen-Lehrerin Jasmin Haubrock erkundeten die Grundschüler:innen kindgerecht Materialien, Formen und künstlerische Ansätze zur Klimakrise, wobei thematisch an den Sachunterricht der Schule angeknüpft werden konnte.
Anschließend arbeiteten sie unter Leitung von Paula Sander im KAZ-Atelier weiter. Mit an Ästen befestigter Kohle zeichneten sie am Göttinger Stadtwall Baumkronen und erkundeten so die Größenverhältnisse zwischen Mensch und Natur. Inspiriert vom Video „Abschied (Harz)“ von Andreas Greiner gestalteten sie anschließend einen eigenen Wald: Draußen sammelten sie Natur-Materialien wie Zapfen, Farne und Moose und flochten diese in Hasendraht. Dabei fanden auch verschiedenste selbstgestaltete Tiere und Pflanzen Einzug in die dreidimensionale Collage. Durch diese Materialerfahrungen konnte eine kreative Auseinandersetzung mit dem Wald als schützenswertem Ökosystem und als unmittelbar erfahrbarem Naturraum im städtischen Umfeld entstehen.
Datum
21. August (Donnerstag)
Veranstaltungsort
Altes Rathaus
Markt 9, 37073 Göttingen







