An der Schnittstelle von ökonomisch transformier-tem Gebiet und multimedialer Installation im Galerieraum nutzt Nieves de la Fuente häufig Virtual Reality, Browser Experience oder Augmented Reality, um die Betrachtenden ihrer Arbeiten in historische Ereignisse, surrealistische Szenarien oder reale Orte mit besonderer Bedeutung eintauchen zu lassen.
Ihre Einzelausstellung im KVG vereint jetzt Werkreihen, die extraterrestrischen Bergbau und interplanetare Kommunikation thematisieren. Damit bringt sie einen entscheidenden Themenbereich in unser Programm TRANSHUMAN 2026 ein: Die angestrebte Ressourcengewinnung im All für die präferierte Grundlage des Transhumanismus: wirtschaftliches Wachstum jenseits aller Grenzen.
DYSIS – Δύσις ist altgriechisch und bedeutet u.a. „Untergang eines Gestirns“, „Westen“, „Abenddämmerung“ und „Versteck“. In der griechischen Mythologie ist DYSIS auch die Schutzgöttin der Zeit des Sonnenuntergangs, der Phase der Dämmerung beim Wechsel vom Tag zur Nacht, die auch als Moment der Reflexion und des Wandels gesehen wird.
In der finalen Gruppenausstellung 2026 wird mit den Werken von 13 Kunstschaffenden eine imaginäre, von Menschen weitgehend verlassene Welt des Übergangs inszeniert. Es ist eine zukünftige Welt am Scheitelpunkt des Epochenwechsels zwischen Transhumanismus und Posthumanismus. Hier tauchen Fragen wie: „Befinden wir uns bereits im Ausklang einer Epoche“ und „Was sind ihre Relikte?“ „Wie würden wir uns in dieser Dämmerung des Westens positionieren?“ und: „Welche Zukunft erwartet uns am nächsten Morgen des Wandels?“
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Öffnungszeiten:
Dienstag & Donnerstag
15:00 – 18:00 Uhr


