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Gespräch und Finissage – Michael Schmid

EINLADUNG ZUM PROGRAMM

TRANSHUMAN N°3
Michael Schmid
Support for Speakers

präsentiert in Kooperation zwischen der Professur Materialität des Wissens der Universität Göttingen und dem Kunstverein Göttingen

Sam, 22. Aug 17 Uhr
Einladung zum Ausstellungsgespräch

Wir freuen uns, Sie am Samstag, den 22. August, um 17:00 Uhr zu einem Ausstellungsgespräch mit dem Künstler Michael Schmid und der Kunsthistorikerin Dr. Jana August einzuladen. Stephan Klee, Künstlerischer Leiter des Kunstvereins, wird die Veranstaltung moderieren, die anlässlich der Einzelausstellung „Support for Speakers“ von Michael Schmid im Göttinger Kunstverein stattfindet.

Was zeigt uns ein Objekt und wann wird es zum Bild? Was trennt künstlerische von wissenschaftlichen Dingen, analoge von digitaler Fotografie? Was erzählen die Dinge, Oberflächen und Strukturen von sozialen und ökonomischen Zusammenhängen? Was verbindet Atelier, Künstlerhaus und Campus? In Kooperation mit dem Kunstverein Göttingen entstand im Rahmen der Reihe „Kunst aus Sammlungen“ der Professur Materialität des Wissens der Göttinger Universität eine neue Werkreihe Schmids. Wir freuen uns darauf, gemeinsam mit Ihnen über die Arbeiten und die daraus entstehenden Fragen ins Gespräch zu kommen. Das Gespräch wird auf Deutsch stattfinden.

Michael Schmid arbeitet mit Fotografie, Skulptur und Installation. Seine Arbeiten untersuchen die materiellen und institutionellen Bedingungen von Bildern, ihre Träger, Produktionsprozesse und Formen der Präsentation. Er studierte Bildende Kunst an der Hochschule für Künste Bremen und Fotografie an der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Seine Arbeiten wurden in zahlreichen Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland gezeigt. Er wird von der Galerie K’ in Bremen vertreten.
Jana August ist Kunst- und Bildhistorikerin. Als Vertretungsprofessorin leitet sie aktuell den Arbeitsbereich „Materialität des Wissens“ am Kunstgeschichtlichen Seminar der Universität Göttingen. Im Rahmen der Reihe „Kunst aus Sammlungen“ koordiniert und kuratiert sie seit 2019 zusammen mit Prof. Dr. Margarete Vöhringer Projekte mit zeitgenössischen Künstler*innen in den historischen Sammlungen sowie im Forum Wissen der Göttinger Universität. In ihrer Forschung und Lehre interessieren sie die Kunstgeschichte sowie materielle Kultur der Moderne, Museums-, Sammlungs- und Ausstellungsgeschichte sowie Wissensgeschichte und deren Bildwelten. Sie hat in wechselnden Funktionen frei für Ausstellungshäuser, Museen und Festivals gearbeitet.
Stephan Klee ist Kurator und Kulturmanager aus Berlin und seit 2024 mit der Künstlerischen Leitung des Kunstvereins Göttingen e.V. betraut. Er studierte Philosophie, Neuere Deutsche Geschichte und Bildende Kunst in Berlin und widmet sich seit 2006 als freier Kurator international in diversen Kooperationen der zeitgenössischen Kunst. In der Kooperation der Universität und des Kunstvereins Göttingen sieht er gute Chancen, Theorie, Ausbildung und Praxis am Standort Göttingen noch besser zu verbinden und damit sowohl die Aktivitäten des Kunstvereins, als auch die der Universität zu erweitern und zu bereichern.

 


Son, 23. Aug 15 Uhr
Einladung zur Finissage
Am Sonntag, den 23. August von 15 – 17 Uhr findet die Finissage der Ausstellung statt. Wir starten direkt mit einer Führung von Stephan Klee um 15 Uhr bis circa 16 Uhr, um dann die Ausstellung bis um 17 Uhr gemeinsam ausklingen zu lassen. Es werden freie Getränke gereicht, der Eintritt ist frei.

 


Laufzeit
12. Juli – 23. Aug 2026
Di – Fr 16 – 18 Uhr
Sa + So 11 – 16 Uhr

Ort

Künstlerhaus Göttingen (1. OG)
Gotmarstraße 1
37073 Göttingen

Eintritt:
Der Eintritt ist generell frei


VERBLEIBENDES PROGRAMM

So 16. Aug 15 Uhr
Sonntagstour mit Stephan Klee
(Eintritt frei)

Sa 22. Aug 17 – 19 Uhr
Ausstellungsgespräch zu Support for Speakers
Mit Michael Schmid, Dr. Jana August und Stephan Klee
Sa 22. Aug 19 – 21 Uhr
Filmvorführung Trafic von Jacques Tati, 1971
(Eintritt frei)

So 23. Aug 2026 ab 15 – 17 Uhr
Finissage
15 Uhr
Führung
„Walk and Talk“ – durch die Ausstellung mit dem Kurator Stephan Klee in Deutsch und Englisch
16 Uhr
Ausklang
(Eintritt frei)


Veranstaltungsbilder:
Michael Schmid, Ohne Titel (Mathematisches Institut, Bunsenstraße) 2022/2026, Pigmentdruck, 25×20 cm, VG Bildkunst Bonn | Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers


 



ÜBER DEN KÜNSTLER

Michael Schmid lebt und arbeitet in Berlin. In seinen Arbeiten verbindet er Fotografie, Skulptur und Installation. Ausgangspunkt sind häufig industrielle Materialien, fotografische Verfahren und Präsentationssysteme, deren Funktionen sich zwischen Bild, Objekt und Träger verschieben. Seine Arbeiten untersuchen Oberflächen, Trägersysteme und räumliche Situationen, in denen sich Material und Bild gegenseitig bedingen.

mehr Informationen >> schmidmichael.com/

 


DAS JAHRESPROGRAMM

TRANSHUMAN (2026)
>POSTHUMAN (2027)

Der Kunstverein Göttingen folgt in der Programmatik weiterhin dem bewährten Zwei–Jahres–Rhythmus von Biennalen, um eine möglichst tiefgreifende Auseinandersetzung mit den übergeordneten Leitthemen des Programms zu ermöglichen. Nachdem TERRA DIASPORA (2024 – 2025) Phänomene der Gegenwart untersucht hat, schaut unser aktuelles Programm in die nahe und entferntere Zukunft.
Das Zweijahresprogramm TRANSHUMAN >POSTHUMAN (2026 > 2027) widmet sich kritisch der von einigen Denkschulen erwarteten globalen Transformation: dem Übergang vom anthropozentrischen Menschen unserer Zeit zum technisch optimierten Transhumanen in naher Zukunft und noch weiter in die Zukunft unserer Spezies: zum Posthumanen. Kurz gesagt: die Entwicklung der Menschheit vom modernen Humanismus über den Transhumanismus zum Posthumanismus.

Das Leitmotiv des ersten Jahres lautet TRANSHUMAN (2026) und umfasst vier Einzelausstellungen und eine Gruppenausstellung, um künstlerische Ansätze und Werke zu einer Sammlung von Ansätzen und Aspekten über den Transhumanismus zusammenzustellen. Dabei bilden die bildnerische Auseinandersetzung mit der Beschleunigung der Technologieentwicklung und des kapitalistischen Wachstums und die angestrebte biotechnologische Optimierung des menschlichen Körpers und Geistes die formale und inhaltliche Basis aller Ausstellungen. Die resultierenden gesellschaftlichen Umwälzungen finden bereits jetzt vielfach in unserer Gegenwart statt – mit drastischen Folgen für das Zusammenleben innerhalb der Zeitspanne einer Generation. Diese akuten Erfahrungen fließen mit ein in die Visionen der nahenden Zukunft und in die kollektiv-kritische Reflexion sowohl durch die Kunstschaffenden als auch durch unser Publikum. Das berücksichtigend, wird ein weitreichendes Diskurs- und Vermittlungsprogramm angeboten. Auch eine Publikation des Jahresprogramms wird wieder angestrebt. Die Ideologie des Transhumanismus soll dabei nicht ungeprüft propagiert werden, sondern möglichst kritisch, gemeinsam und auf Basis der gezeigten Werke dekonstruiert werden. Dazu laden wir alle Interessierten hiermit herzlich ein.

 


Wir danken unseren Förderern:  Universität Göttingen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stadt Göttingen, Sparkasse Göttingen und Landschaftsverband Südniedersachsen e.V.


 

Ausstellung – Michael Schmid


TRANSHUMAN N°3

Michael Schmid
Support for Speakers

präsentiert in Kooperation zwischen der Professur Materialität des Wissens der Universität Göttingen und dem Kunstverein Göttingen

Vernissage
Samstag, den 11. Juli 17 Uhr
geöffnet bis 20 Uhr (Eintritt frei)

Laufzeit
12. Juli – 23. Aug 2026
Di – Fr 16 – 18 Uhr
Sa + So 11 – 16 Uhr

Ort

Künstlerhaus Göttingen (1. OG)
Gotmarstraße 1
37073 Göttingen

Eintritt:
€ 3,00 / € 1,50 (ermäßigt)
Gäste bis 18 Jahren frei
Kultur Ticket frei
Vernissagen und Finissagen frei

 


EINFÜHRUNG

Einer Einladung der Professur für Materialität des Wissens der Universität Göttingen folgend, entwickelt Michael Schmid seit 2022 eine neue Werkgruppe. Ausgangspunkt sind Recherchen an verschiedenen Orten der Universität, die sich im Laufe des Projekts zu einer umfassenderen Auseinandersetzung mit Materialität, fotografischen Verfahren und den Strukturen des Tragens, Speicherns und Zeigens entwickeln.
Die daraus hervorgegangenen fotografischen, skulpturalen und installativen Arbeiten werden nun erstmals in der Einzelausstellung Support for Speakers im Kunstverein Göttingen zusammengeführt. Materialien und Strukturen, die gewöhnlich eine dienende Funktion erfüllen, treten selbst in den Vordergrund. Die Ausstellung richtet den
Blick auf die materiellen Voraussetzungen kultureller und wissenschaftlicher Produktion sowie auf jene Träger, Oberflächen und Infrastrukturen, die diese Prozesse ermöglichen.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Künstler, der Professur für Materialität des Wissens der Universität Göttingen und dem Kunstverein Göttingen. Wir danken Prof. Dr. Margarete Vöhringer für die Initiative sowie Dr. Jana August für die Projektleitung und die langjährige Koordination des Projekts.

 


PROGRAMM

Sa, 11. Juli ab 17 Uhr
Vernissage
Wilkommensreden und Einführung in die Ausstellung durch Dr. Jana August (Universität Göttingen, Konzept und Projektleitung), Helmut Wenzel (Geschäftsführer KVG) und Stephan Klee (Künstlerischer Leiter KVG)
Der Künstler und die Kuratierenden werden vor Ort sein.
geöffnet bis 20 Uhr, der Eintritt ist frei

So 2. Aug / So 16. Aug
jeweils um 15 Uhr
Sonntagstour mit Joos Ziegler und Stephan Klee

Sa 22. Aug 17 Uhr
Ausstellungsgespräch
Mit Michael Schmid, Dr. Jana August und Stephan Klee

So 23. Aug 2026 ab 15 Uhr
Finissage
geöffnet bis 17 Uhr mit
15 Uhr
Führung
„Walk and Talk“ – durch die Ausstellung mit dem Kurator Stephan Klee in Deutsch und Englisch
16 Uhr
Ausklang
(Eintritt frei)

 


Veranstaltungsbilder:
Michael Schmid, Ohne Titel (Mathematisches Institut, Bunsenstraße) 2022/2026, Pigmentdruck, 25×20 cm, VG Bildkunst Bonn | Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers


 



ÜBER DEN KÜNSTLER

Michael Schmid lebt und arbeitet in Berlin. In seinen Arbeiten verbindet er Fotografie, Skulptur und Installation. Ausgangspunkt sind häufig industrielle Materialien, fotografische Verfahren und Präsentationssysteme, deren Funktionen sich zwischen Bild, Objekt und Träger verschieben. Seine Arbeiten untersuchen Oberflächen, Trägersysteme und räumliche Situationen, in denen sich Material und Bild gegenseitig bedingen.

mehr Informationen >> schmidmichael.com/

 


DAS JAHRESPROGRAMM

TRANSHUMAN (2026)
>POSTHUMAN (2027)

Der Kunstverein Göttingen folgt in der Programmatik weiterhin dem bewährten Zwei–Jahres–Rhythmus von Biennalen, um eine möglichst tiefgreifende Auseinandersetzung mit den übergeordneten Leitthemen des Programms zu ermöglichen. Nachdem TERRA DIASPORA (2024 – 2025) Phänomene der Gegenwart untersucht hat, schaut unser aktuelles Programm in die nahe und entferntere Zukunft.
Das Zweijahresprogramm TRANSHUMAN >POSTHUMAN (2026 > 2027) widmet sich kritisch der von einigen Denkschulen erwarteten globalen Transformation: dem Übergang vom anthropozentrischen Menschen unserer Zeit zum technisch optimierten Transhumanen in naher Zukunft und noch weiter in die Zukunft unserer Spezies: zum Posthumanen. Kurz gesagt: die Entwicklung der Menschheit vom modernen Humanismus über den Transhumanismus zum Posthumanismus.

Das Leitmotiv des ersten Jahres lautet TRANSHUMAN (2026) und umfasst vier Einzelausstellungen und eine Gruppenausstellung, um künstlerische Ansätze und Werke zu einer Sammlung von Ansätzen und Aspekten über den Transhumanismus zusammenzustellen. Dabei bilden die bildnerische Auseinandersetzung mit der Beschleunigung der Technologieentwicklung und des kapitalistischen Wachstums und die angestrebte biotechnologische Optimierung des menschlichen Körpers und Geistes die formale und inhaltliche Basis aller Ausstellungen. Die resultierenden gesellschaftlichen Umwälzungen finden bereits jetzt vielfach in unserer Gegenwart statt – mit drastischen Folgen für das Zusammenleben innerhalb der Zeitspanne einer Generation. Diese akuten Erfahrungen fließen mit ein in die Visionen der nahenden Zukunft und in die kollektiv-kritische Reflexion sowohl durch die Kunstschaffenden als auch durch unser Publikum. Das berücksichtigend, wird ein weitreichendes Diskurs- und Vermittlungsprogramm angeboten. Auch eine Publikation des Jahresprogramms wird wieder angestrebt. Die Ideologie des Transhumanismus soll dabei nicht ungeprüft propagiert werden, sondern möglichst kritisch, gemeinsam und auf Basis der gezeigten Werke dekonstruiert werden. Dazu laden wir alle Interessierten hiermit herzlich ein.

 


Wir danken unseren Förderern:  Universität Göttingen, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Stadt Göttingen, Sparkasse Göttingen und Landschaftsverband Südniedersachsen e.V.